GEGENWARTSGEFÜHL (t) (wartet, wartet, noch ein weilchen)

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blutleer produzierte

GEHIRNTUMORE

wert ungenährtes trockenfleisch

wuchert in designerhüllen

der erwartung

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von Ingo Lehmann (Kommentare: 0)

BLUTSBRÜDERKUSS (Auszug) TEIL IV

Wir fallen emotional immer wieder in unsere, durch die Umwelt geprägten Kindheitsmuster zurück, fallen in vernebelte tiefe Welten unserer Vergangenheit, unserer eigenen Geschichte, schleppen den Dreck vorangegangener Generationen in unserem Unterbewusstsein durch das eigene Leben.                                    Mit zuhehmender Jahreslebenslast, in greifbar zeitlicher Todesnähe, verfallen wir der Lebenssinnsuche oder dem konzentrierten Lebenshochgenuss, gleiten flink, wie Forellenschwärme, durch den bewusst emotional verurteilten letzten Wellengang unseres Lebens, mit der unstrittigen Überzeugung, die Wogen für nachfolgende Generationen ausreichend geglättet zu haben, machen uns so zu Henkern unserer eigenen Kinder. Wir beurteilen die Ereignisse der Welt als gehörten wir ihr nicht mehr an, lassen uns aber täglich durch die weltzerstörenden künstlichen Reize peitschen, als prahlvolle Aneinanderreihung vorgegebener anerzogener Augenblicke von Genuss und Sinn.  Es sind sich massenhaft potenzierende Augenblicke im Schlamm der menschlichen Gesellschaft. Im Alter immer noch dämlich, befinden wir uns unbemerkt im Parallelitätskonflikt zu den Wettkämpfen der Jugend, eines von Verschwendung geprägten Lebens, als Experiment.                                                                                                                                                                                                                             Das Leben als Lauf, als Lauf des Lebens, als Lebenslauf, als Zeit des Augenblicks, zwischen Geburt und Tod, als Augenblick jedes Einzelnen.

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von Ingo Lehmann (Kommentare: 0)

BLUTSBRÜDERKUSS (Auszug) TEIL III

Ich spielte in und an inneren Organen meines Leibes wie ein naiv emotional unverdorbenes, noch ehrliches Kind, auf einem von seinem kulturell und technisch hoch entwickelten Nationalstaat bestimmten, eingefriedeten, begrenzten Spielplatz, obwohl der Spielplatz eigentlich die ganze Welt war und ist. Ein durch die Eltern unter Verhaltensregeln regierter, beaufsichtigter Spielplatz, dessen Strukturen als diktierte Ebene des Versuchs, die lange Weile des Lebens zu vertreiben, dazu führen sollte, den Seelentod am Anfang eines Menschenlebens gezielt zu dogtrieren, mit dem Ergebnis, dass die Kinder ihre Seelen in die unter dem künstlich aufgeschütteten Sand liegenden unstrukturierten Untergründe des Platzes vergraben, es zumindest instinktiv, aus einem Sicherheitsbedürnis heraus als verzweifelten Akt der Rettung ihrer Seele vor ihrer Lebenszukunft versuchen, um im Status der Ausgereiftheit ihres Gehirns nach ihr hysterisch zu wühlen, sie zu finden, um sich selbst mit diesem Fund wieder zum Leben erwecken zu können. Sie vergraben ihr Lachen, ihr Weinen, ihren immer wieder kehrenden Schrei nach Gerechtigkeit, nach Liebe in Frieden und Harmonie, nach Achtung ihrer Grundbedüftigkeit, nach grenzenloser Toleranz ihres Entwicklungsstadiums, mit allen in die Zukunft daraus reflektierenden Lebensläufen, mehr nicht.

 Der Seelentod durch die Gemeinschaft, mit der Gemeinschaft, in der Gemeinschaft, die es einem energetisch beinah unmöglich macht, seine Seele im erwachsenen Zustand, Intellekt und Wille vorausgesetzt, zu suchen, zu finden und sie zum eigenen Gott des Lebens zu reanimieren.

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von Ingo Lehmann (Kommentare: 0)

BUNDESTAGSWAHL September 2017

Die Unwissenden wählen CDU/CSU, SPD, FDP, Afd, die Gäubigen wählen die Linke und Grüne. Die große Gemeinsamkeit (Einigkeit), aller gewählten Vertreter und Vertreterinen der genannten Parteien, beschränkt sich auf ein groß inszeniertes Schmierentheater, auf dem Weg zu einer großen Tragödie, dass sie im Auftrag und im Tran der Bourgeoisie führen. 

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